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Balkone eines Wohnblockes

Mehrheiten in der Eigentümerversammlung

Als Experten für Hausverwaltung und Immobilienentwicklung betreuen Spitzenberger Verwaltungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG natürlich auch Wohnungseigentümer in Passau und ganz Niederbayern. Dabei kümmern wir uns nicht nur um die täglichen Aufgaben einer Immobilienverwaltung, sondern auch um die Planung und Durchführung der jährlichen Eigentümerversammlung. Hier kommt es zu Beschlüssen der Eigentümer bezüglich des Gemeinschaftseigentums auf Grundlage von Mehrheiten in der Eigentümerversammlung. Welche Formen der Mehrheitsverhältnisse es dabei gibt und welche Mehrheiten wann sinnvoll oder sogar vorgeschrieben sind, erklären wir in folgendem Beitrag.

Die Rolle von Mehrheiten in der Eigentümerversammlung

Die Eigentümerversammlung ist das Organ, in denen Entscheidungen für das gemeinschaftliche Eigentum der Eigentümergemeinschaft formuliert und beschlossen werden. Das dazu notwendige Prozedere bedingt jedoch Klarheit bei den Beschlusskompetenzen und Abstimmungsvoraussetzungen. Viele Eigentümer wissen oft gar nicht so genau, welcher Beschluss wie und mit welchen Mehrheiten gefasst werden muss. In der Tat ist es nicht leicht, in dem Wirrwarr aus gesetzlichen Vorgaben, Teilabsprachen der Eigentümer und terminlichen Dringlichkeiten effizient zu Entscheidungen zu kommen. Wichtig ist aber vor allem, dass die Eigentümerversammlung beschlussfähig ist und ein Beschluss die notwendige Mehrheit erhält. Ein erfahrener Hausverwalter kann dabei einen wichtigen Beratungsdienst leisten.

Der Verwalter sorgt für konforme Versammlung und Beschlussfähigkeit

Viele Eigentümer legen die Planung, Durchführung und Protokollierung einer Eigentümerversammlung in die Hände einer Immobilienverwaltung, da diese Aufgabe erfahrungsgemäß viel mehr Zeit und Mühe in Anspruch nimmt als man vielleicht zunächst erwartet. Allein die Terminierung und die Einladung aller berechtigten Personen bei gleichzeitiger Einhaltung der Jahresfrist können Schwierigkeiten verursachen. Auch der Ort will gut gewählt sein, da jede Versammlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden muss. Der Verwalter erstellt auch die Tagesordnung, nimmt die Abstimmungen vor, wertet sie aus und führt Protokoll, welches später zugänglich gemacht werden muss. Zusätzlich überwacht er die Mehrheiten in der Eigentümerversammlung und muss prüfen, ob die Zahl der Teilnehmer überhaupt ausreicht, damit die Versammlung beschlussfähig ist.

Die verschiedenen Mehrheiten in der Eigentümerversammlung

Bevor eine Mehrheit überhaupt gefunden werden kann, muss klar sein, welches Stimmprinzip bei der jeweiligen Eigentümergemeinschaft gilt. Von Gesetz wegen ist das Kopfprinzip maßgeblich. Dieses besagt, dass jeder Eigentümer unabhängig von der Anzahl der ihm gehörenden Wohnungen im Objekt nur eine Stimme hat. Es können aber auch andere Stimmprinzipien vereinbart werden. Beim Wertprinzip ist die Anzahl der Miteigentumsanteile ausschlaggebend, beim Objektprinzip die Zahl der Wohneinheiten im Objekt. In beiden Fällen haben meist einige Eigentümer mehr Stimmanteile und deren Meinung zu einem Beschluss hat folglich mehr Gewicht. Ein guter Verwalter weiß immer genau, welches Stimmprinzip für eine Versammlung Gültigkeit hat, da alle Beschlüsse ansonsten leicht anfechtbar sind. Dennoch gibt es je nach Beschlussart noch Unterschiede in den verlangten Mehrheiten in der Eigentümerversammlung.

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